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Klausur- 4 Stunden geschwitzt…

6. September 2010

Heute war es endlich soweit. Noch vor einiger Zeit, dachte ich, dass ich viel länger brauche um alles bis ins Detail zu wissen. Vorgestern noch hatte ich das Gefühl, es wird immer mehr. Ich verfiel in eine regelrechte Starre. Ich wusste nicht, was mich erwartet. Meine Familie habe ich eingeweiht, was im Nachhinein einiges erleichtert hat. Vor der Prüfung traf ich mich mit 3 ganz lieben Mitstudenten und wir gingen gemeinsam zum Ort des „Schreckens“ 🙂 Was mich wunderte…

…die Nervosität ging auf dem Weg zur Uni mehr und mehr zurück. Ich habe an mich geglaubt und versucht auf das, was ich alles in diesem Semester gelernt habe, zu vertrauen.

Ich hatte einen Spongebob, der wischt, mit, dem ich meinem Freund für seine Prüfungen schenkte. Er sagte: „Diesmal wischt er deinen Schweiß auf!“ 😉  Die Freundin meines Bruders und meine Mum gaben mir ebenfalls etwas sehr Schönes mit. Ich finde, das diese Aufmerksamkeit eine innere Sicherheit schenkt, ABER: nichts geht über gute Vorbereitung.

14 Uhr ging es los. 18 Uhr war Schluss. Wir (insgesamt sieben BiWi’s) schrieben gemeinsam mit Psychologen und Philosophen. Alle bekamen einen Umschlag. Die Ausweise mussten wir erst bei der Abgabe zeigen. Mit dem „Gong“ ging es los und ich nahm plötzlich nichts mehr wahr, außer mein Innerstes (ich glaubte an das Denken, was im 17./18. Jahrhundert zur Macht ursurpierte *grins*) .

Es lag ein recht vielseitiger Bogen vor mir, mit allgemeinen Hinweisen. Jede Seite musste mit Namen und Matrikelnummer versehen werden. Dann ging es los: Ich nahm mir vor erst alle Wissensfragen zu bewältigen- von vorn bis hinten- um dann von hinten nach vorn die Reflexionsaufgaben durchzugehen. Die Zeit verflog sehr sehr schnell. Ich hatte eine Uhr mit, auf die ich das erste Mal halb 4 schaute und das letzte Mal halb 6. Auf die Toilette gingen einige, aber ich schrieb und schrieb und dachte. Die Möglichkeit der Auswahl war gut und im Gespräch und während des Eintütens und Abgebens und während der Treppen, die ich hoch stieg, gingen mir genau die Frage durch den Kopf, bei der ich ein seltsames Gefühl hatte. Das Gefühl hat sich bestätigt: ein Verwechslungsfehler. Dennoch bin ich froh wieder Mensch zu sein, diese Hürde überstanden zu haben.

Das Semester war knackig und streckenweise ein Rätsel, doch durch den „Verstehensprozess“ mit all den negativen und positiven Seiten war es für mich phänomenal. Es hat so viel erweitert, bestätigt und ich bin sehr froh das Studium an der FU gewagt zu haben.

Bald geht’s weiter mit dem nächsten Abschnitt 🙂

Ich freue mich eure Meinungen und Erfahrungen zu lesen. Liebe Grüße

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