Zum Inhalt springen

Inside- ein kleiner „Vertrauensvorschuss“ :-)

26. Februar 2010

Warum parallel eine geplante Ausbildung, Ehrenamt und ein Praktikum? Warum nicht gleich Vollzeit- Studium?

( ganz zu schweigen von der eigenen kleinen Familie 🙂 – die viele von euch schon längst haben!!!!!)

Ich möchte auf mehreren Eben leben, nicht nur wahrnehmen wie bisher, sondern LEBEN und ausdrücken. Das ist die schlichte Antwort auf diese Frage.

Ich habe überlegt Vollzeit zu studieren und es hängt einiges an meiner jetzigen Entscheidung, zusätzlich ein „paralleles Leben“ zu führen. (oder besser: zusätzlich eine „heimliche“ Studentin zu sein 😉 )

Was eigentlich? Ich drücke nun DAS aus, was, seit ich „bin“, in mir ist und trage es nicht mehr allein mit mir herum…sondern setze um!

Es sollte so kommen: “ Mach was draus!“- und das werde ich.

Es mag makaber klingen, aber ich glaube nicht an Zufälle-  es sollte so sein und nun kommt es darauf an, was ich selbst daraus mache.

Ich war jahrelang „Autodidakt“- leider wurde mir beinah nichts offiziell „angerechnet“ 😉

Ich lerne und organisiere mich auf meine Art und Weise. Mittlerweile AKZEPTIERE ich das und gehe meinen eigenen Weg (mit einer Hand voll wunderbarer Menschen, die zu mir stehen und an mich glauben).

Nach dem Abi meinte ich zu glauben sofort studieren zu müssen. Ich missachtete meine „Reife“- meine gesundheitliche Lage UND meine Berufung.

Berufung? Seit der 6. Klasse wollte ich Psychologie studieren- nun- auf einmal habe ich die Gelegenheit und? Ich habe es nicht getan. Und ich fühle mich gut dabei. Denn das Studium würde mich nicht erfüllen.

Wie kam es dann zum Entschluss die „Gelegenheit“ nicht zu nutzen und Psychologie zu studieren?

Selbstfindung mag es der eine nennen, Prozess und innere, subjektiv individuelle „Bildung“ der andere… 🙂

Ich habe keine Angst mehr vor den „Dingen“- denn nach der „Blendung“ habe ich eine Idee von der Wirklichkeit… (Das Höhlengleichnis von Platon ist auf sehr viele Bereiche anwendbar…)

Und die Bildungswissenschaft entspricht viel eher meinem „Wesen“ als die Psychologie.

Mittlerweile meine ich zu wissen, dass Ziele und Perspektiven elementar sind und den Sinn im JETZT nachhaltig bestimmen. Aber Ziele selbst können nur gestaltet werden, wenn die eigene Vergangenheit integriert ist.

Eine Menge Selbstreflektion, eine Portion Mut und viel Geduld sind die Zutaten…

Die Kunst ist es nicht NUR in der Vergangenheit zu leben, nicht NUR illusionären Gedanken nachzuhängen, nicht NUR im Augenblick zu verharren, sondern eine galante Verbindung zwischen der eigenen Geschichte, den Zielen und Wünschen und dem Augenblick zu ziehen.

Liebe Grüße

Betty

From → Studientagebuch

One Comment
  1. Heike permalink

    Wunderschöne Worte!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: